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Geschichte des ehemaligen Rittergutes

Ottersburg wurde urkundlich erstmals A.D. 1375 erwähnt. Es ist seither untrennbar mit der Familie von und zu Lüderitz verbunden, deren vorletzter männlicher Namensträger es im Jahre 1908 von der preußischen Domänenkammer wiedererwarb. Auf einer Gedenkplatte über dem ehemaligen Eingang an der westlichen Schmalseite des Hauses hielt er fest:


 

Friedrich von u. zu Lüderitz, Erbherr auf Lüderitz und Schernebeck sowie seine Ehefrau Marie, geb. Lucanus, erwarben mit Gottes Hülfe im Jahre 1908 diesen im Jahre 1718 verlorengegangenen, alten Familienbesitz zurück.

Darunter hat er das Goethe-Wort gesetzt:

Was Du ererbt von Deinen Vätern hast,
erwirb es um es zu besitzen!

 

 

Das Gut hatte bei Wiedererwerb 438 Hektar Ackerflächen und vielseitigen Viehbestand. Kaiser Wilhelm II verlieh dem Gut 1909 die Würde eines Rittergutes. 1945 wurde der Familienbesitz entschädigungslos enteignet und bis 1993 als LPG-Viehproduktion "7. Oktober" betrieben. 1999 kaufte der heutige Besitzer, Ururenkel Eberhard Kobe, Parzellen der aufgesiedelten Hofanlage zurück und saniert seither die erworbenen Gebäude und Flächen.

 



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